Aktuelles

10.01.2019 | Der Artikel von Dr. Hendrik Neubauer zur Musik in der politischen Werbung ist heute in den Beiträgen zur Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung in Kassel 2017 in der Reihe Systematische Musikwissenschaft bei Springer VS in Wiesbaden erschienen. Die Disposition von Musik wird insbesondere im Verlauf von Wahlkämpfen politischer Parteien wahrgenommen. So werden die Bürgerinnen und Bürger in verschiedenen Rezeptionssituationen mit bewusst eingesetzten Musikstücken konfrontiert, z. B. bei Wahlkampfauftritten und in Wahlwerbespots. Diese politische bzw. politisierte Musik besteht neben der zentralen (ernsthaften, glaubwürdigen) Argumentationsroute und wird als peripheres (sympathisches, suggestives) Überzeugungsmittel eingesetzt und kann die effektorientierte Inszenierung von Partei(programm) und Kandidatin oder Kandidat unterstützen. Zum Beitrag: https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-23767-7_31

15.12.2018 | Im Rahmen der heute im Jahrbuch für Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung bei Springer VS erschienenen Studie zur popmusikalischen Repräsentation geht Dr. Hendrik Neubauer der Frage nach, welche Stile von in Deutschland produzierter Musik sich in welchen Räumen zu welcher Zeit ausgebreitet haben. Dazu wird mit Mitteln der deskriptiven Statistik eine explorative Datenanalyse zu deutschen Titeln der Populären Musik durchgeführt. Für die Analyse werden Titel (Repräsentationsfälle) ausgewählt, die nach 1990 in den Ländercharts außerhalb Mitteleuropas, also außerhalb des deutschen Sprachraums, topplatziert waren (N = 125). Aus den Verteilungsübersichten werden folgende Hypothesen abgeleitet: 1. Populäre Musik aus Deutschland ist am häufigsten in europäischen Charts an der Spitze. 2. Maßgeblich beeinflusst von dem Titel Mambo No. 5 erfuhr die Populäre Musik aus Deutschland im Jahr 1999 besondere Aufmerksamkeit. 3. Transportmittel des ,Deutschen‘ sind der elektronische Stil und der Rock/Pop-Stil. Zum Artikel: https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-23773-8_8

17.01.2018 | Kultur wird in den letzten Jahren verstärkt aus kulturwirtschaftlicher Perspektive betrachtet, dabei gelangen zunehmend Begriffe aus der Wirtschaftswissenschaft in kulturwissenschaftliche Diskurse und erfahren dort Anpassungen und Umdeutungen. Der Themenband ,Die Produktivität von Musikkulturen’, herausgegeben von Dr. Holger Schwetter, Dr. Hendrik Neubauer und Dennis Mathei und in der Reihe Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung bei Springer VS in Wiesbaden erschienen, widmet sich den (Entwicklungs-)Dynamiken von Musikkulturen unter dem speziellen Blickwinkel der Produktivität als einem zentralen Begriff ökonomischen Denkens, dessen Verwendung in aktuellen kulturwissenschaftlichen Debatten kaum reflektiert wird. Im Zentrum des Buchs stehen zum einen Begriffsbestimmungen von Produktivität und deren mögliche Erweiterung auf musikbezogene Prozesse. Zum anderen werden Praktiken in neuen und etablierten Musikkulturen sowie deren Rahmenbedingungen auf darin enthaltene oder darauf anwendbare Produktivitätsverständnisse hin untersucht. Infos: http://www.springer.com/de/book/9783658190170

15.12.2017 | Heute ist der Artikel ,Wahrnehmung und Wirkung von Weihnachtsmusik im öffentlichen Raum’ von Dr. Hendrik Neubauer und Professor Dr. Jan Hemming in der Zeitschrift Die Musikforschung erschienen. Am Beispiel des Märchenweihnachtsmarkts in Kassel ist zu erkennen, dass das vermutete Ausmaß und die vermutete Intensität der Weihnachtsmusik in einem Missverhältnis zur Realität stehen. Insgesamt wird eine (stärkere) Mitbestimmung über die Qualität und Intensität der Musik seitens der Besucher(innen) und Beschäftigten empfohlen. Infos: https://www.musikforschung.de/images/musikforschung/Die_Musikforschung/MuFo2017_04_Inhalt_Impressum_2017_11_02.pdf

02.08.2017 | Im Rahmen des diesjährigen Deutschen Bratschistentages, der von der Deutschen Viola-Gesellschaft ausgerichtet und unter dem Titel “Auf zu neuen Ufern” in der Zeit vom 27. bis 29.10.2017 in der Wiesbadener Musikakademie stattfinden wird, halte ich einen Vortrag zur Praxis der Bundesförderung von Zeitgenössischer Musik. Die Zeitgenössische Musik wird in Deutschland überwiegend öffentlich gefördert. Davon profitieren verschiedene Institutionen und Projekte. In diesem Zusammenhang wird die Annahme des Soziologen Theodor W. Adorno, dass Produktionsverhältnisse (wirtschaftliche Produktionsbedingungen, ideologische Produktionsbedingungen, musikalische Mentalität und Geschmack der Hörerinnen und Hörer) Produktivkräfte (musikalische Produktion, künstlerische und mechanische Reproduktion) fesseln würden, aufgegriffen. Deshalb ist die Frage von Interesse, welche gesellschaftlichen Forderungen bezogen auf Produktivkräfte und Produktionsverhältnisse in den letzten Jahren von Institutionen und Projekten umgesetzt wurden. Dazu möchte der Vortrag von Dr. Hendrik Neubauer Beobachtungen zum Verhältnis von Postulaten und Umsetzungen hinsichtlich der Praxis der Bundesförderung von Zeitgenössischer Musik systematisieren. Infos: http://www.viola-gesellschaft.de/index.php/veranstaltungen

06.04.2017 | The article ,Groenemeyer – A Case Study on Situative Singing Styles’ (author: Dr. Hendrik Neubauer; co-author: Tobias Marx) has appeared in the Proceedings of the International Association for the Study of Popular Music 2017 at Springer VS in Wiesbaden (Series: Systematische Musikwissenschaft). From personality psychology it is known that certain traits appear to be stronger in certain situations. The same might apply to the personal style of musicians. The aim of this paper is to present the situative singing styles of German singer Herbert Groenemeyer regarding the distinctions studio – live, German – English and early – late career phase. Twenty four snippets of approximately 10 to 15 seconds each been analysed that have been considered typical for the singer after a phase of immersion into the material. The analysis was using the vocalmetrics software version 1.1 and nine dimensions of singing traits. Results show differences be-tween studio and live performances as well as differences in the use of roughness in regard to articulation and increased articulation over time. Website: http://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-17740-9_25

02.04.2017 | Musik kann zum einen ein Indikator für politische Veränderungen sein, zum anderen weckt Musik aufgrund ihrer spezifischen Ansprache der Menschen politische Begehrlichkeiten. Darauf basierend kann auf der einen Seite eine Musikinterpretin bzw. Komponistin ein Interesse haben, ein bestimmtes Musikstück auf einen politischen Kontext hin auszurichten; auf der anderen Seite kann ein Musikstück – evtl. samt der Musikinterpretin bzw. Komponistin – die Aufmerksamkeit einer politischen Institution erlangen, sodass diese das betreffende Stück für ihre Zwecke gebraucht oder missbraucht und somit instrumentalisiert. Das gemischte Abendprogramm aus Vortrag (Dr. Hendrik Neubauer) und Musik (Werner Kirschbaum mit Studierenden der Musikakademie) findet am 11.05.2017 um 19.00 Uhr in der Musikakademie der Stadt Kassel ,Louis Spohr’ statt und fokussiert das Phänomen der politischen Lieder. Gemäß dem Veranstaltungsschwerpunkt der weiblichen Musik werden insbesondere politische Lieder mit Ihr und über Sie vorgetragen. Veranstaltungskalender: http://www.kassel.de/imperia/md/content/cms04/musikakademie/veranstaltungskalender_2017.pdf

27.03.2017 | Im Sommersemester 2017 findet das Seminar ,Empirische Musiksoziologie’ mittwochs, 10.15-11.45 Uhr, in der Musikakademie der Stadt Kassel ,Louis Spohr’, Großer Saal, Karlsplatz 7, 34117 Kassel statt. Seminarbeginn: 05.04.2017. Infos: http://www.kassel.de/imperia/md/content/cms04/musikakademie/vorlesungsverzeichnis_2017.pdf

19IASPM2017 v3

30.09.2016 | The paper ,Groenemeyer – a case study on situative singing styles’ (author: Dr. Hendrik Neubauer; co-author: Tobias Marx) was accepted by the Academic Committee for presentation at 19th Biennial Conference, to be held at the University of Kassel (Germany) from June 26-30, 2017. Popular Music Studies are today a key field of enquiry. Exploring the parameters of research on popular music in contemporary times lies at the centre of the IASPM Conference. The Executive Committee therefore invites researchers and practitioners to submit proposals for presentations which engage with a variety of methodologies and perspectives on popular music studies, whether from an academic, professional, practice-based or educational angle. Conference website: http://iaspm2017.uni-kassel.de/

15.09.2016 | Im Wintersemester 2016/17 findet das Seminar ,Musiksoziologische Arbeitsfelder’ mittwochs, 10.15-11.45 Uhr, in der Musikakademie der Stadt Kassel ,Louis Spohr’, Raum V 215 (Kleiner Saal), Karlsplatz 7, 34117 Kassel statt. Seminarbeginn: 12.10.2016. Infos: http://www.kassel.de/imperia/md/content/cms04/musikakademie/verzeichnis_ws_2016_17.pdf

14.07.2016 | Die Monografie zur Aufführung von Liedern zeitgenössischer Humoristen von Dr. Hendrik Neubauer ist heute in der Reihe Systematische Musikwissenschaft bei Springer VS in Wiesbaden erschienen. In diesem Buch befasse ich mich mit dem musikalischen Ereignis der humoristisch ausgerichteten Kleinkunst. Meine empirische Untersuchung ergibt, dass die Spielereignisse in Verbindung mit den Humoristen Helge Schneider, Mike Krüger und Rainald Grebe als individuelle Erlebnissysteme aufzufassen sind. Charakteristisch ist dabei, dass es sich bei den jeweiligen Spielereignissen um interaktive Originale handelt. Die Humorempfindung hängt von der Qualität der Gestaltung der Aufführung/Performance ab. Die Eigenschaften der hier herausgearbeiteten Erlebnissysteme können mit denen anderer kultursoziologischen Systemmodelle der Postmoderne verglichen werden, um Gesellschaftstrends aufzuspüren. Infos: http://www.springer.com/de/book/9783658146757

08.04.2016 | Im Sommersemester 2016 findet das Seminar ,Einführung in die Musikpsychologie’ mittwochs, 10.15-11.45 Uhr, in der Musikakademie der Stadt Kassel ,Louis Spohr’, Raum V 215 (Kleiner Saal), Karlsplatz 7, 34117 Kassel statt. Seminarbeginn: 13.04.2016. Infos: http://www.kassel.de/imperia/md/content/cms04/musikakademie/verz_lehrveranstaltungen_2016.pdf