Lehre

Als Lehrender möchte ich das aktive Lernen, die Arbeit in Gruppen sowie die Motivation zum selbstständigen Arbeiten der Studierenden fördern.

In meinen Lehrveranstaltungen werden vorab in einem Arbeitsbündnis (Lehrender/Studierende) die Lehr- und Lernziele aufeinander abgestimmt. Anschließend werden die Studierenden mit den aufsteigenden Lernstufen ,Wissen‘, ,Verstehen‘, ,Anwenden‘ und ,Beurteilen‘ an das Thema und das Problem herangeführt. Dazu bieten sich Methoden wie beispielsweise Metaplantechnik, Mind Mapping, ExpertInnengruppen, Impulsreferat und Bienenkorb an. Währenddessen erwerben die Studierenden wichtige Schlüsselkompetenzen, die für die eigene Persönlichkeitsentwicklung und ihren beruflichen Werdegang nützlich sind. Zum Abschluss jedes Lernabschnitts sollen die Studierenden über ihren Lernfortschritt reflektieren. Jede Lehrveranstaltung soll evaluiert und nachbereitet werden.

Ein wesentliches Element meiner Lehrveranstaltungen ist die Verknüpfung von Lehrinhalten mit Forschungsaktivitäten. Zum einen sollen die Studierenden in Mini-Forschungsprojekten eingebunden werden. Hier können sie theoretisch erlernte Methoden in der Praxis erproben. Zum anderen soll ein Austausch über die eigenen Forschungsüberlegungen (der Studierenden und des Lehrenden) stattfinden, bei dem beide Seiten profitieren können.

Die Themen stehen im Zusammenhang mit meinen Forschungsinteressen und -schwerpunkten (Musik-Kontext-Analyse, Musikalische Interaktion, Musikalische Urteilsbildung, Systemtheorie). Außerdem biete ich Seminare und Übungen zu Forschungsmethoden an.

 

Funktionen

Seit 2016 Prüfer im Modul Systematische Musikwissenschaft des Studiengangs Instrumental-/EMP-/Gesangspädagogik an der Musikakademie der Stadt Kassel ,Louis Spohr’.

2013-2014 und 2015-2016 Prüfer in verschiedenen Modulen des Teilstudiengangs Musik für das Lehramt an der Universität Kassel (Fach: Systematische Musikwissenschaft).

 

Aktuelle Lehrveranstaltung

Empirische Musiksoziologie (Sommersemester 2017) an der Musikakademie der Stadt Kassel ,Louis Spohr’:

Exposé

Empirische Musiksoziologie wird als eine Erfahrungswissenschaft verstanden und soll Strukturen und Regeln sozial-musikalischer Erscheinungen ermitteln (Neuhoff 2016, S. 205). Zu den Themengebieten der empirischen Musiksoziologie zählen Musikstatistik, Musikwirtschaft, Musik und Sozialstruktur, musikalische Sozialisation, musikalische Urteilsbildung und Medienwirkungsforschung (ebd., S. 206-220).

Das Seminar zielt auf die Vermittlung der Grundlagen quantitativer Methoden für Fragestellungen ausgewählter sozial-musikalischer Erscheinungen und beschäftigt sich eingangs mit wissenschaftstheoretischen Vorbedingungen und Grundbegriffen der Datenerhebung, um anschließend Möglichkeiten der deskriptiven Datenanalyse kennenzulernen. Der Praxisbezug wird im Rahmen verschiedener Übungen zur Empirik hervorgehoben.

Literatur

Neuhoff, Hans (2016): Empirische Musiksoziologie. In: Volker Kalisch (Hg.): Musiksoziologie. Laaber: Laaber-Verlag (Kompendien Musik, 8), S. 205-221.